Historische Parallelen: „Russische Grippe“

Es gab bereits 1895-1910 einen BIP-Einbruch durch Arbeitskräftemangel durch zu viele chronische Kranke, die zwischen 1890 und 1895 durch die Russische Grippe verursacht wurden.

TeufelskreisSchema von Prof. Christina Pagel, Mitglied der Independent SAGE

“An estimated 1 in 10 infections results in post COVID19 condition, suggesting that hundreds of millions of people will need longer-term care.” – Tedros, WHO, 26. April 2023

Im September 2022 wurden von der WHO noch 17 Millionen Betroffene in Europa geschätzt, im Juni 2023 waren es bereits 36 Millionen.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung fällt nur, wenn jüngere Menschen sterben. Wenn sie das auch 2022 tut, fällt sie erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg drei Jahre in Folge.

Haftungsfragen

Haben Infizierte ggf. Schadensanspruch?

In Deutschland möglicherweise ja, in Österreich mit ähnlichem Zivilrecht und Grundzügen des Strafrechts möglicherweise ebenfalls.

Unerkannte Spätfolgen

Menschen mit postviralen Infektionssyndromen wie postCOVID wird nicht nur eine adäquate gesundheitliche Versorgung verwehrt, sondern durch die Abschaffung der Meldepflicht, der Tests, jeglicher Prävention und der Falschinformation über das „Ende der Pandemie/nach Corona“ auch die Chance genommen, überhaupt zu erkennen, dass sie darunter leiden. Vielen Menschen geht es derzeit nicht gut (Herzprobleme, Schlaganfall, Schwindel, Erschöpfung, kognitive Probleme…) können die Verbindung zu ihrer „Verkühlung“ vor ein paar Wochen oder Monaten nicht erkennen, weil sie denken/dachten, SARS-CoV2 gibt es gar nicht mehr. Das ist nicht nur schlimm für die Menschen, sondern auch für die Forschung, weil so alles zur Blackbox wird.

Im Job, auf einer Flugreise oder bei einem Date: 75 Prozent der für eine US-Studie befragten Menschen (auch aus dem Gesundheitswesen) haben anderen schon einmal eine ansteckende Krankheit verheimlicht – oder finden zumindest nichts dabei (Merrell et al. 2024, Aussendung hier mit einer Zusammenfassung)